Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

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Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung, die sich durch einen zunehmenden Verlust der zentralen Sehschärfe auszeichnet. Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine Erkrankung, die so gut wie immer beide Augen betrifft. Sie fängt meist nur einseitig an.

Häufigkeit

Die Makuladegeneration ist nach Schätzungen mit etwa 50 % die häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung in Deutschland.

Diese Erkrankung tritt nur sehr selten vor dem 55. Lebensjahr auf, das Risiko zu erkranken steigt jedoch im Laufe des Lebens. Mit ca. 70 Jahren soll bereits etwa jeder fünfte (ca 20 %) an einer Frühform der Makuladegeneration erkrankt sein und ab 80 Jahren etwa jeder dritte (etwa 30 %).

Die fortgeschrittene Form der altersbedingten Makuladegeneration findet man bei 70-Jährigen zu ca. 1 % und bei 80-jährigen zu etwa 5 %.

Neben der altersbedingten Makuladegeneration gibt es Formen, die in jüngeren Lebensjahren auftreten können, allerdings recht selten sind. Hierzu gehören der Morbus Best, der schon in der Kindheit auftritt und der Morbus Stargardt mit einem durchschnittlichen Beginn um das 20. Lebensjahr.

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1-Angiographie

Ursachen

Die genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt. Sicher wissen wir jedoch, dass die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) vererbt werden kann.

Zudem spielen unter Anderem das Alter, UV-Strahlung, Rauchen und ein Mangel an bestimmten Stoffen (wie z.B. Lutein) in der Netzhaut eine große Rolle.

Auch allgemeine Durchblutungsstörungen wie bei erhöhtem Blutdruck (arterielle Hypertonie), Arteriosklerose oder Diabetes mellitus sollen eine Rolle spielen.

Ursachen

Die genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt. Sicher wissen wir jedoch, dass die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) vererbt werden kann.

Zudem spielen unter Anderem das Alter, UV-Strahlung, Rauchen und ein Mangel an bestimmten Stoffen (wie z.B. Lutein) in der Netzhaut eine große Rolle.

Auch allgemeine Durchblutungsstörungen wie bei erhöhtem Blutdruck (arterielle Hypertonie), Arteriosklerose oder Diabetes mellitus sollen eine Rolle spielen.

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Symptome

Symptome eines typischen Makula-Patienten:

Die meisten Menschen sehen von Geburt an auf beiden Augen sehr gut. Kommt es dann im Laufe des Lebens zu einer langsamen Sehverschlechterung auf nur einem Auge, wird dies oft nicht sofort bemerkt. Fällt die Sehstörung dann auf, wundern sich die meisten und warten erst mal ab, denn man hat weder Zeit noch Lust auf einen Arzttermin und es werde ja sicherlich von alleine wieder gut.

Nach einer gewissen Zeit ist man dann doch etwas beunruhigt und vereinbart (evtl. auch erst auf Drängen von Bekannten) einen Termin beim Augenarzt. Nun vergehen oft weitere Wochen, bis zur Untersuchung in der Augenarzt-Praxis.

Die durchschnittliche Sehleistung liegt bei Diagnosestellung etwa so:
am guten Auge 100 % und am schlechteren Auge 50 %.

Nicht selten kommen Patienten auch erst bei einer Sehleistung von beidseits unter 50 %. Genau dann, wenn das Lesen langsam immer mehr Schwierigkeiten bereitet.

In der Praxis zeigt sich dann immer wieder eine bereits fortgeschrittene altersbedingte Makuladegeneration, auch die feuchte Form.

Die altersbedingte Makuladegeneration ist immer eine Erkrankung beider Augen! Das erste Auge wird bei der feuchten Form der Makuladegeneration häufig recht schlecht, da es zu spät erkannt und behandelt wird. Das zweite bleibt in der Regel besser, da man den Beginn hier dtl. früher erkennt.

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Diagnostik

Mit folgenden Verfahren kann dieses Krankheitsbild diagnostiziert und im Verlauf beobachtet werden:

Therapie

Trockene altersbedingte Makuladegeneration

Bei der trockenen altersbedingten Makuladegeneration steht uns auch heutzutage keine ausreichende Therapie zu Verfügung. Hier bleibt uns, die Risikofaktoren. Hierzu gehört ggf. eine Mitbehandlung der Risikofaktoren durch andere Fachärzte, wie z.B. den Hausarzt.

Zudem sollte das Auge optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Hierzu gibt es die Möglichkeit, die Augen über gezielte gesunde Ernährung zu unterstützen. Oder durch spezielle Nahrungsergänzungsmittel.

Hierzu fragen Sie aber bitte unbedingt Ihren Hausarzt oder Augenarzt, denn auch zu gut gemeinte einseitige Ernährung oder auch Nahrungsergänzungsmittel können sich evtl. negativ auf den Körper auswirken oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen.

Zusätzlich wird man alles tun, um Sehen und das Leben mit dieser Erkrankung zu optimieren:
Dies kann geschehen durch vergrößernde Sehhilfen wie Lupenbrillen, Bildschirmlesegeräte oder Fernrohrbrillen und Training durch geschulte Fachkräfte.

makula-medizin
arztbehandlung

Feuchte altersbedingte Makuladegeneration

In Bezug auf die feuchte altersbedingte Makuladegeneration ist vor ca. 15 Jahren ein erstaunlicher medizinischer Durchbruch gelungen. Musste man zuvor noch hilflos zusehen, wie Menschen in kürzester Zeit äußerst gravierende Sehverschlechterungen erlitten, so hat die Einführung der Eingabe spezieller Medikamente (gegen bestimmte Wachstumsfaktoren) in das Auge eine große Wende gebracht.

Die feuchte Makuladegeneration ist zwar bisher nicht wirklich zu heilen, aber ein Stillstand kann mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden, wenn man die feuchte Makuladegeneration nur rechtzeitig erkennt. Auch wenn es heute noch unzählige (nach dem Gesetz) Blinde durch die Makuladegeneration gibt, ist das Ausmaß der Erkrankung um ein vielfaches geringer, als noch vor 15 Jahren. Es kommt immer wieder vor, dass die Medikamente häufiger gegeben werden müssen und die feuchte Makuladegeneration nicht zum Stillstand kommen will. Dies kommt allerdings nahezu ausschließlich dann vor, wenn die Erkrankung zu spät erkannt wurde.

Ebenso gibt es die wenigen Patienten, bei denen die feuchte Makuladegeneration sofort erkannt wurde. Sei es durch Zufall bei einer Routinekontrolle oder durch Aufmerksamkeit und rasches Handeln des Patienten. Hier kann es durch die unmittelbare Medikamenten-Eingabe (intravitreale Injektion) sogar zu einer Verbesserung und vollständigen Wiederherstellung der Sehkraft führen.

Wie bei der trockenen altersbedingten Makuladegeneration, kommen auch hier vergrößernde Sehhilfen und Schulungen im Umgang mit der Erkrankung zum Einsatz.

Therapie

Trockene altersbedingte Makuladegeneration

Bei der trockenen altersbedingten Makuladegeneration steht uns auch heutzutage keine ausreichende Therapie zu Verfügung. Hier bleibt uns, die Risikofaktoren. Hierzu gehört ggf. eine Mitbehandlung der Risikofaktoren durch andere Fachärzte, wie z.B. den Hausarzt.

Zudem sollte das Auge optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Hierzu gibt es die Möglichkeit, die Augen über gezielte gesunde Ernährung zu unterstützen. Oder durch spezielle Nahrungsergänzungsmittel.

Hierzu fragen Sie aber bitte unbedingt Ihren Hausarzt oder Augenarzt, denn auch zu gut gemeinte einseitige Ernährung oder auch Nahrungsergänzungsmittel können sich evtl. negativ auf den Körper auswirken oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen.

makula-medizin

Zusätzlich wird man alles tun, um Sehen und das Leben mit dieser Erkrankung zu optimieren:
Dies kann geschehen durch vergrößernde Sehhilfen wie Lupenbrillen, Bildschirmlesegeräte oder Fernrohrbrillen und Training durch geschulte Fachkräfte.

Feuchte altersbedingte Makuladegeneration

In Bezug auf die feuchte altersbedingte Makuladegeneration ist vor ca. 15 Jahren ein erstaunlicher medizinischer Durchbruch gelungen. Musste man zuvor noch hilflos zusehen, wie Menschen in kürzester Zeit äußerst gravierende Sehverschlechterungen erlitten, so hat die Einführung der Eingabe spezieller Medikamente (gegen bestimmte Wachstumsfaktoren) in das Auge eine große Wende gebracht.

Die feuchte Makuladegeneration ist zwar bisher nicht wirklich zu heilen, aber ein Stillstand kann mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden, wenn man die feuchte Makuladegeneration nur rechtzeitig erkennt. Auch wenn es heute noch unzählige (nach dem Gesetz) Blinde durch die Makuladegeneration gibt, ist das Ausmaß der Erkrankung um ein vielfaches geringer, als noch vor 15 Jahren. Es kommt immer wieder vor, dass die Medikamente häufiger gegeben werden müssen und die feuchte Makuladegeneration nicht zum Stillstand kommen will. Dies kommt allerdings nahezu ausschließlich dann vor, wenn die Erkrankung zu spät erkannt wurde.

arztbehandlung

Ebenso gibt es die wenigen Patienten, bei denen die feuchte Makuladegeneration sofort erkannt wurde. Sei es durch Zufall bei einer Routinekontrolle oder durch Aufmerksamkeit und rasches Handeln des Patienten. Hier kann es durch die unmittelbare Medikamenten-Eingabe (intravitreale Injektion) sogar zu einer Verbesserung und vollständigen Wiederherstellung der Sehkraft führen.

Wie bei der trockenen altersbedingten Makuladegeneration, kommen auch hier vergrößernde Sehhilfen und Schulungen im Umgang mit der Erkrankung zum Einsatz.

Therapie

Trockene altersbedingte Makuladegeneration

Bei der trockenen altersbedingten Makuladegeneration steht uns auch heutzutage keine ausreichende Therapie zu Verfügung. Hier bleibt uns, die Risikofaktoren. Hierzu gehört ggf. eine Mitbehandlung der Risikofaktoren durch andere Fachärzte, wie z.B. den Hausarzt.

Zudem sollte das Auge optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Hierzu gibt es die Möglichkeit, die Augen über gezielte gesunde Ernährung zu unterstützen. Oder durch spezielle Nahrungsergänzungsmittel.

Hierzu fragen Sie aber bitte unbedingt Ihren Hausarzt oder Augenarzt, denn auch zu gut gemeinte einseitige Ernährung oder auch Nahrungsergänzungsmittel können sich evtl. negativ auf den Körper auswirken oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen.

Zusätzlich wird man alles tun, um Sehen und das Leben mit dieser Erkrankung zu optimieren:
Dies kann geschehen durch vergrößernde Sehhilfen wie Lupenbrillen, Bildschirmlesegeräte oder Fernrohrbrillen und Training durch geschulte Fachkräfte.

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Feuchte altersbedingte Makuladegeneration

In Bezug auf die feuchte altersbedingte Makuladegeneration ist vor ca. 15 Jahren ein erstaunlicher medizinischer Durchbruch gelungen. Musste man zuvor noch hilflos zusehen, wie Menschen in kürzester Zeit äußerst gravierende Sehverschlechterungen erlitten, so hat die Einführung der Eingabe spezieller Medikamente (gegen bestimmte Wachstumsfaktoren) in das Auge eine große Wende gebracht.

Die feuchte Makuladegeneration ist zwar bisher nicht wirklich zu heilen, aber ein Stillstand kann mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden, wenn man die feuchte Makuladegeneration nur rechtzeitig erkennt. Auch wenn es heute noch unzählige (nach dem Gesetz) Blinde durch die Makuladegeneration gibt, ist das Ausmaß der Erkrankung um ein vielfaches geringer, als noch vor 15 Jahren. Es kommt immer wieder vor, dass die Medikamente häufiger gegeben werden müssen und die feuchte Makuladegeneration nicht zum Stillstand kommen will. Dies kommt allerdings nahezu ausschließlich dann vor, wenn die Erkrankung zu spät erkannt wurde.

Ebenso gibt es die wenigen Patienten, bei denen die feuchte Makuladegeneration sofort erkannt wurde. Sei es durch Zufall bei einer Routinekontrolle oder durch Aufmerksamkeit und rasches Handeln des Patienten. Hier kann es durch die unmittelbare Medikamenten-Eingabe (intravitreale Injektion) sogar zu einer Verbesserung und vollständigen Wiederherstellung der Sehkraft führen.

Wie bei der trockenen altersbedingten Makuladegeneration, kommen auch hier vergrößernde Sehhilfen und Schulungen im Umgang mit der Erkrankung zum Einsatz.

arztbehandlung

Hilfe für Betroffene und Angehörige

Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine Erkrankung, die einem nicht angesehen wird, jedoch zu einer äußerst belastenden Einschränkung der Lebensqualität führen kann. Häufig fehlt das Verständnis der Mitmenschen, selbst naher Angehöriger für den Leidensdruck.

Mit Hilfe von Schulungen und Selbsthilfegruppen kann Betroffenen jeden Alters (und auch deren Angehörigen) das alltägliche Leben erleichtert werden.

Gerne beraten wir Sie diesbezüglich - Zudem bieten wir Hilfe bzgl. des Berufslebens.